Unternehmen / Schweiz

Diese drei Optionen hat Meyer Burger

Die Solarzulieferin sieht dank der Zusammenarbeit mit REC neue strategische Möglichkeiten. Angesichts schlechter Semesterzahlen ist Geduld gefragt.

Nun ist es offiziell: Meyer Burger prüft «alle strategischen Optionen», wie das Unternehmen am Montag mitteilte. «Finanz und Wirtschaft» hat bereits darüber berichtet, dass die Herstellerin von Anlagen zur Produktion von Solarzellen nach Wegen sucht, selbst am Geschäft mit fertigen Solarmodulen mitzuverdienen.

In Gesprächen mit «industriellen Partnern» wolle man neue Geschäftsmodelle entwickeln, lässt sich der seit Mai amtierende neue Verwaltungsratspräsident, Remo Lütolf, in der Mitteilung zitieren. Darüber hinaus will das Unternehmen nicht kommentieren, mit wem ein Zusammenschluss denkbar wäre.

Im Zentrum einer solchen Zusammenarbeit stünde Meyer Burgers wichtigster Trumpf, die Heterojunction-Technologie (HJT). HJT-Anlagen von Meyer Burger produzieren Solarzellen, die dank höherer Spannung mehr Licht in Strom umwandeln können. Die Technologie ist schon länger bekannt, erfordert von den Modulherstellern aber hohe Anfangs­investitionen und hat sich in der Solarindustrie bisher noch nicht als neuer Technologiestandard etabliert.

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