Unternehmen / Industrie

Diese Familien bringen Rendite

Nicht alle Aktien von Familienunternehmen rentieren überdurchschnittlich. Anleger sollten die Risiken streuen.

Eine ganze Reihe von Schweizer Familienunternehmen machte in den vergangenen fünf Jahren eine gute Figur an der Börse. Darunter beispielsweise das Logistikunternehmen Kühne + Nagel und der Luxusgüterkonzern Richemont. Allerdings blieben andere Gesellschaften deutlich hinter dem breiten Schweizer Markt zurück, beispielsweise DKSH und der Uhrenhersteller Swatch Group.

Generell starten die meisten Gesellschaften irgendwann als «Familienunternehmen». Sie haben nur einen oder wenige Gründer oder Kernaktionäre, die sie beherrschen und führen. Gelegentlich entstehen im Laufe der Zeit wahre Kolosse: Die US-Supermarktkette Walmart ist heute das weltweit grösste familienbeherrschte Unternehmen. Sie wurde 1962 gegründet, hat heute 2,3 Mio. Angestellte und einen Börsenwert von 400 Mrd. $. Die Gründerfamilie Walton besitzt 49%.

Kotierte Schweizer Familienunternehmen

Aus der Schweiz kommen immerhin sechzehn der weltweit 500 grössten Familiengesellschaften, zeigt der Family Business Index von Ernst & Young und der Universität St. Gallen. Als Familienunternehmen gelten dabei Gesellschaften, bei denen mindestens ein Drittel des Grundkapitals in festen Händen ist. In der Tabelle sind davon die kotierten aufgeführt. Sie erzielen einen kumulierten Umsatz von 264 Mrd. $, was für Platz sechs auf der von den USA und Deutschland angeführten Länderrangliste reicht. 

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