Unternehmen / Gesundheit

Diese Schweizer Coronaprojekte machen Fortschritte

Nichtkotierte Unternehmen treiben Medikamente und Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 voran. Eines erwägt sogar eine Impfstoffproduktion in der Schweiz.

Rupen Boyadjian und Miriam Kappeler

Mehrere kleine Schweizer Biotech- und Pharmaunternehmen entwickeln Coronamedikamente oder -impfstoffe. Die Projekte der an der SIX kotierten Molecular Partners und ­Relief Therapeutics könnten dieses Jahr die US-Notfallzulassung erhalten. Bei ­Molecular ist ein Entscheid in den kommenden Wochen möglich.

Nichtkotierte Gesellschaften haben ebenfalls Fortschritte gemacht, wenn auch langsamer als ursprünglich erhofft. Einige haben auf Anfrage von FuW Angaben zum Zeitraum für Studienergebnisse gemacht. Nur wenige äussern sich zu ­Notfallzulassungen, die davon abhängen, dass die Phase-II-Ergebnisse sehr überzeugend ausfallen.

Am weitesten sind Kinarus, Noorik und GenEuro (vgl. Grafik). Sie alle haben Phase-II-Studien mit Wirkstoffen am Laufen, die bereits in anderen Krankheiten getestet wurden. Der Bund unterstützt die drei sowie Memo Therapeutics mit insgesamt 27 Mio. Fr.

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