Unternehmen / Schweiz

Diese Tech-Aktien sind jetzt ein Kauf

Auch Schweizer Technologie-Werte wurden durchgeschüttelt. Das eröffnet Einstiegschancen – aber nicht überall.

Steigende Bond-Renditen, anschwellende Energie- und Rohstoffpreise, Inflationsängste und teils astronomische Bewertungen – es ist ein fieser Cocktail, den die erfolgsverwöhnten Tech-Valoren derzeit schlucken müssen. Die Aktien von Apple haben seit Ende Januar fast ein Fünftel verloren, die des Chip-Spezialisten Nvidia seit ihrem Allzeithoch im Februar ein Viertel. So konnte der technologielastige US-Index Nasdaq 100 nach einem fulminanten 2020 (Plus 46%) seit Jahresanfang kaum Boden gutmachen.

«Der Zinsanstieg bedeutet, dass künftige Cashflows stärker abdiskontiert werden müssen», begründet Andreas Müller, Tech-Analyst bei der ZKB, den Druck, der auch auf Schweizer Tech-Aktien lastet. Die Kurskontraktion ist hier nicht so ausgeprägt wie bei manchen US-Werten. Aber auch «heisse» Schweizer Aktien wie AMS (–14% seit vier Wochen), Logitech (–13%) oder VAT (–8%) haben deutlich Federn gelassen.

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Leser-Kommentare

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Christoph Saetteli 11.03.2021 - 14:36
AMS-Group: Genau, dass ist der Punkt, auch in Bezug auf die Verschuldung sollte beachtet werden, dass die Nettoaktiven der Osram nun AMS zuzurechnen sind, was die Verschuldung erheblich reduziert. Momentan wird die Osram noch als Tochtergesellschaft geführt resultierend aus Share deal Übernahme. Nach vollzogener Integration (Tochterabsorption?) wird sich die Struktur des Aktionariats verändern, was die Aktien zukünftig weniger schwankungsanfällig machen… Weiterlesen »
Flavio Büschlen 14.03.2021 - 13:54
Die Angaben, dass Apple fast 50% des Umsatzes bei der AMS AG ausmachen soll, ist nicht mehr länger korrekt. Es ist wird davon ausgegangen, dass rund 800 Millionen CHF des Umsatzes der AMS AG auf Apple zurückzuführen sind. Im Jahr 2019 hätte dies tatsächlich gut 40% des Umsatzes ausgemacht. Der Umsatz, welchen Osram nun beisteuert, ist bereits im 2. Halbjahr… Weiterlesen »
Christoph Saetteli 15.03.2021 - 20:11
Ich stimme den Ausführungen voll zu. Ängste dass Apple seinen hohen cash Bestand zum Aufbau eigener Produktionslinien verwenden wird finde ich übertrieben. Natürlich kann Apple Komponenten selbst produzieren und punktuell mag dass auch in Betracht kommen; um Systemlösungen zu entwickeln und zu skalieren ist jedoch outsourcing an Zulieferer für Apple profitabler, weil der Entwicklungsaufwand und Aufbau entsprechender Produktionslinien zu viel… Weiterlesen »