Unternehmen / Finanz

Diese Unternehmen müssen mit höheren Steuern rechnen

Die globale Steuerreform hat Auswirkungen auf die Schweiz. Bei einigen Gesellschaften könnte sie zu einem tieferen Gewinn führen.

Noch dominiert die Unsicherheit. Die meisten Unternehmen wissen schlicht nicht, wie die lancierte globale Steuerreform finanziell zu Buche schlagen wird. Eine konkrete Prognose abzugeben, wäre deshalb unseriös. Doch eine Analyse der dreissig grössten kotierten Gesellschaften zeigt, dass es grosse Unterschiede bei den Steuersätzen gibt. Gerade Unternehmen mit tiefer Belastung dürften von der Thematik stärker betroffen sein.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hatte der PC-Zubehör-Spezialist Logitech mit 11 bis 12% den geringsten erwarteten Steuersatz aller Titel aus dem Swiss Leader Index (SLI). Der effektive Steuersatz – also das Verhältnis von Ertragssteueraufwand zum Gewinn vor Ertragssteuern – war mit 2,5% beim Hörgerätehersteller Sonova am niedrigsten (vgl. Tabelle). Der Grund dafür war ein Sondereffekt aus der Einführung der Unternehmenssteuerreform III. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?