Der Megatrend der Digitalisierung fast aller Lebensbereiche entwickelt sich zügig voran – und die Schweiz ist mittendrin. Oder genauer: Sie ist an der Spitze mit dabei. Das entspricht durchaus den Intentionen des Bundesrats, der seine Strategie zur digitalen Schweiz im vergangenen Herbst aktualisiert hat. Er will, dass die Schweiz die Digitalisierung voll ausnützt. Dabei wird auch die Bedeutung der Digitalisierung für das Funktionieren des Landes in Krisenzeiten berücksichtigt. Der Prozess der Digitalisierung spiegelt sich unter anderem in der Entwicklung der Telefonie. Vor zwei Jahrzehnten dominierte noch die Festnetztelefonie: In der Schweiz wurden 2000 noch gut 6,2 Mio. Festnetzverträge gezählt. Diese Zahl sank bis 2019 rund die Hälfte auf noch gut 3 Mio. Fr. Die Telefon-Festnetzverträge pro 100 Einwohner sanken gar fast 60% von 87 auf noch 37. Umgekehrt hat sich die Anzahl Mobiltelefonverträge seit 2000 auf 127 pro 100 Einwohner verdoppelt (noch 1990 waren es nur knapp zwei Mobilverträge). International steht die Schweiz in Sachen Mobilfunk gut da. An der Spitze liegt Japan mit 141,5 Verträgen pro 100 Einwohner. Die Schweiz folgt auf Rang sieben. Noch besser ist die Rangierung betreffend die Computer-Ausstattung der Haushalte. Gut 90% aller Haushalte verfügten 2019 über ein entsprechendes Gerät. An der Spitze stand Norwegen (2017) mit 95% aller Haushalte vor den Niederlanden mit 91%.