Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Corporate Governance
Unternehmen / Schweiz

Diversität treibt das Wachstum

Schweizerische Verwaltungsräte werden immer weiblicher und internationaler. Das kann sich langfristig lohnen.

Noch im laufenden Jahr befindet das Schweizer Parlament über die Revision des Aktienrechts, das unter anderem eine Frauenquote für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat (VR) von 250 kotierten Gesellschaften festlegen soll. Fragen nach der Diversität in der Unternehmensleitung gewinnen dadurch wieder an Aktualität.

Doch Diversität umfasst viel mehr als lediglich das Geschlechterverhältnis. Ein diverses Unternehmen weist auch eine Durchmischung von Charakteren, Kompetenzen und Nationalitäten auf.

Gemäss einer Studie von Russell Reynolds gehören die Schweizer Verwaltungsräte zu den internationalsten Aufsichtsgremien der Welt. In den zwanzig SMI-Unternehmen verfügen 69% der Verwaltungsräte über einen ausländischen Pass, im Vergleich zu 27% in den dreissig Dax-Konzernen. Nimmt man die SPI-Gesellschaften dazu, ist der Ausländeranteil gemäss dem Schillingreport 2016 mit 38% zwar leicht tiefer, weist jedoch eine konstant steigende Tendenz auf. Die meisten ausländischen VR-Mitglieder stammen hierbei aus Deutschland (26%) und aus den USA (20%). Auch Frankreich und Grossbritannien sind gut vertreten (je 8%). Einzig Asien weist einen Anteil von nur 2% auf. Für die Bedeutung, die die asiatischen Märkte und dabei insbesondere China erlangt haben, ist das wenig.

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