Unternehmen / Industrie

DKSH ist in einer Übergangsphase

Analyse | Beim Dienstleister hat die alte Garde ausgedient. Neue Kräfte müssen versuchen, das Ertragswachstum wieder zu beschleunigen.

Die Börse hat ihr Urteil gesprochen: Die Aktien des Dienstleisters DKSH sind zu hoch bewertet gewesen. Nach Publikation des Jahresabschlusses ist der Kurs am Donnerstagmorgen bis zu 12% eingebrochen. Es fehlt an Wachstum, vor allem auf Gewinnstufe. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz organisch um 3,6%, weniger als erwartet. Die um Einmaleffekte bereinigten Ergebniszahlen liegen sogar tiefer als im Vorjahr: Danach sank das Betriebsergebnis (Ebit) um 4,3% und der Gewinn um 4%.

Langfristige Entwicklung enttäuscht

Mit 204,8 Mio. Fr. war der bereinigte Gruppengewinn 8,5 Mio. Fr. unter dem Vorjahreswert und 9,3 Mio. Fr. unter dem vergleichbaren Spitzenwert des Jahres 2013 von 214,1 Mio. Fr. Das heisst auch, ergebnismässig ist DKSH seit Jahren nicht vorangekommen – entgegen den Verheissungen. Der Dienstleister, der andere Unternehmen in ihren Expansionsbemühungen unterstützt, sorgte dank seiner Ausrichtung auf boomende Märkte in Asien jeweils für viel Fantasie.

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