Unternehmen / Konsum

DKSH verkauft Healthcare-Geschäft in China

Der Marktexpansionsdienstleister stellt sich in China schlanker auf und veräussert sein Healthcare-Geschäft an die US-Investmentgesellschaft Warburg Pincus.

(AWP) Der auf Asien spezialisierte Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH (DKSH 70.1 -1.34%) fokussiert sein Geschäft in China. In diesem Zusammenhang transferiert er sein dortiges Healthcare-Geschäft an die amerikanische Investmentgesellschaft Warburg Pincus. Der Verkaufspreis werde bei etwa 100 Mio. Fr. erwartet, teilt DKSH am Dienstag mit.

Im Bereich Healthcare hat DKSH seit vielen Jahren eine Nischenstrategie in China verfolgt. Im Zuge einer Überprüfung des Portfolios wurde nun entschieden, diesen Bereich zu veräussern. DKSH bleibe in China mit den Geschäftseinheiten Konsumgüter, Spezialrohstoffe und Technologie präsent.

«Mit der Transaktion erhöhen wir unseren strategischen Fokus und China ist historisch im Bereich Healthcare für uns ein Nischenmarkt gewesen», erklärt in der Mitteilung Stefan Butz, CEO von DKSH, die Transaktion.

DKSH hatte bereits 2015 die zwei Pharma-Eigenmarken Combizym und Hirudoid an den chinesischen Pharmadistributor CMS abgegeben. Die heutige Transaktion umfasst die Bereiche Pharma, Consumer Health sowie Medizintechnik.

Unter Annahme konstant bleibender Wechselkurse lag deren zugrundeliegender Nettoumsatz 2017 bei über 300 Mio. Fr. Der Transaktionsabschluss wird im zweiten Halbjahr 2018 erwartet und unterliegt gewissen Vollzugsbedingungen und erforderlichen behördlichen Genehmigungen.

Die komplette Historie DKSH finden Sie hier. »

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