Märkte / Makro

Dollarforderungen übersteigen Vorkrisenniveau

Ein hohes Volumen von Dollarkrediten ist für Banken ausserhalb der USA ein beträchtlicher Risikofaktor.

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ausbruch der Finanzkrise sind die Dollarforderungen von Banken ausserhalb der USA wieder weit über dem Stand von damals. Dieser Faktor hatte dazu beigetragen, dass sich Schocks an den Märkten zu einem globalen Flächenbrand entwickelten.

Diese Dollarpositionen belaufen sich gemäss dem neusten Finanzmarktstabilitätsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf mehr als 12 Bio. $, verglichen mit 10 Bio. $ vor dem Ausbruch der Finanzkrise 2008/2009.

IWF warnt vor Risiken

Nicht alle dieser Forderungen beziehen sich auf grenzüberschreitende Aktivitäten. Ein bedeutender Teil wird von Filialen und Tochtergesellschaften ausländischer Banken in den USA gehalten. Ihr Anteil am Gesamtvolumen ist im Zeitverlauf recht stabil. Was sich hingegen verändert hat, ist die geografische Verteilung der Forderungen: Europäische Banken, darunter auch die Schweizer Institute, haben ihre Dollarpositionen reduziert, während in den Bilanzen der kanadischen und der japanischen Banken mehr davon zu finden ist.

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