Unternehmen / Ausland

Kapitalmarkttage von ABB: von finnischen Antrieben und Azipods

Zwei Kapitalmarkttage bei ABB machen den Industrieriesen transparenter, bringen aber wenig Neues.

ABB würde man als Schweizer eher nicht mit Finnland in Verbindung bringen. Zu Unrecht, wie sich zeigt, denn das Land spielt in der Geschichte des Industriekonzerns eine wesentliche Rolle. 1987, im Jahr vor der Fusion von Asea mit Brown Bovery, führte die schwedische Asea einen Zukauf in Finnland durch: das auf Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen Strömberg. Es sollte einen wesentlichen Baustein für die spätere Division Antriebstechnik legen, einen der aktuell vier Geschäftsbereiche von ABB.

In der finnischen Hauptstadt Helsinki betreibt ABB neben dem Geschäft mit den Motoren ausserdem ein Werk der Sparte Automationstechnik, das sich insbesondere mit Bootsantrieben beschäftigt. Beide Segmente haben sich im Rahmen von Kapitalmarkttagen zum ersten Mal nach der Aufgabe der komplexen Matrixstruktur bis auf Divisionsebene auf die Finger schauen lassen.

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