Unternehmen / Industrie

Dormakaba auf der Zusatzrunde

Analyse | Der Sicherheitstechnikkonzern gibt sich nun bis 2020/21 Zeit, um seine Wachstums- und Margenziele zu erreichen. Auch das ist anspruchsvoll.

Der Mid Cap Dormakaba hat am Dienstag kaum auf die Geschäftszahlen 2017/18 regiert. Die kursrelevanten News hatte das Management des Sicherheitstechnikers bereits am 19. Juli vorgelegt, die definitiven Zahlen liefern nun die Bestätigung. Neue Impulse gibt es einstweilen nicht.
Damals musste die Konzernleitung einräumen, dass die Jahresergebnisse enttäuschend ausfallen würden.

Zudem wurde das zur Fusion von Dorma und Kaba Ende April 2015 in Aussicht gestellte Mittelfristziel von 18% Betriebsgewinnmarge auf Stufe Ebitda von 2018/19 auf 2020/21 verschoben, ein stabiles Umfeld vorausgesetzt. Die Anleger regierten verständlicherweise ungnädig, doch eröffnete der Kurssturz Kaufgelegenheiten, wie die Erholung der vergangenen acht Wochen belegt. Angebot und Nachfrage scheinen sich um 700 Fr. einzupendeln, was nach unserem Dafürhalten plausibel ist. Der unspektakuläre Tipp: Halten. Was könnten künftige Kurstreiber sein? Für das laufende Geschäftsjahr rechnen CEO Riet Cadonau und CFO Bernd Brinker mit einem organischen Wachstum wie im Berichtsjahr, das bescheiden ausfiel. Eine höhere Dynamik könnte Schwung in die Titel bringen. Zudem soll in einem Jahr von einer Ebitda-Spanne von 16 bis 16,5% zu berichten sein. Das Erreichen oder Übertreffen dieses Ziels hätte eine gewisse Signalwirkung.

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