Unternehmen / Industrie

Dormakaba ist wieder besser in Form

Analyse | Der Sicherheitsspezialist arbeitet profitabler als erwartet. Das lässt auf eine Wiederbelebung der Aktien hoffen.

Dormakaba arbeitet sich langsam aus der Krise. Obschon das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2020 deutlich geschrumpft ist, hat sich die Umsatzkontraktion verlangsamt. Die Profitabilität hat sich fast wieder erholt und damit die Markterwartungen übertroffen. Die einschneidenden Sparmassnahmen, die zur Abfederung der Pandemie ergriffen wurden, haben sich ausgezahlt. Das Unternehmen hatte Ende 2020 beschlossen, 1300 Stellen – also rund 8% der Belegschaft – abzubauen.

Die Aktien reagierten am Mittwochmorgen mit einem Plus von zeitweise über 6% auf das Zahlenset und konnten seit Jahresbeginn rund 15% avancieren. In den vergangenen drei Jahren konnten Anleger mit Dormakaba aber kein Geld verdienen: Die Aktien haben in dieser Zeit rund ein Drittel ihres Werts verloren, trotz boomender Börsen. Die Hoffnungen auf eine Trendumkehr ruhen auf der designierten CEO, Ex-Siemens-Managerin Sabrina Soussan, die im April das Zepter von Riet Cadonau übernehmen wird. Dieser wird sich nach einer Dekade an der Konzernspitze auf das VR-Präsidium konzentrieren, das er zurzeit im Doppelmandat ausübt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare