Unternehmen / Gesundheit

Dottikons Wachstum geht ins Lager

Analyse | Der Pharmaauftragsfertiger wurde im ersten Halbjahr unerwartet gebremst. Der Expansionstrend sollte aber anhalten.

Hatte die Schlagzeile nach der Präsentation der Jahreszahlen noch «Dottikon gibt Gas» geheissen, könnte sie nun «Dottikon tritt auf die Bremse» lauten. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22, das mit dem September endete, hat der Pharmaauftragsfertiger den Umsatz knapp 11% gesteigert.

In der Vorjahresperiode hatte die Wachstumsrate noch 17,8% betragen, im zweiten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahrs gar 31,2%. Hinter dem deutlich schwächeren Halbjahreswachstum eine generelle Abkühlung des Geschäfts zu sehen, wäre aber falsch, versichert Dottikon-CEO Markus Blocher.

«Wir rechnen weiterhin mit starkem Wachstum, sonst hätten wir nicht vergangene Woche 100 Mio. Fr. zum Bau einer neuen Trocknungsanlage freigegeben», sagt Blocher, der nach einer Kapitalerhöhung im März noch gut zwei Drittel am Unternehmen hält. Die Anlage soll 2024 den Betrieb aufnehmen. Sie ist Teil eines grösseren Ausbauschritts bis 2026.

Grosser Lageraufbau

Blocher macht im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» verschiedene Faktoren für das gedämpfte Wachstum verantwortlich. Auch die Gewinnzahlen sind davon betroffen. Der operative Gewinn Ebitda (vor Abschreibungen und Amortisationen) sowie der Gewinn haben mit etwas mehr als 13% nur leicht überproportional zum Umsatz zugelegt.

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