Unternehmen / Gesundheit

Dottikon kämpft mit höheren Kosten

Analyse | Die Profitabilität des Pharmaauftragsfertigers ist im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken. Verantwortlich sind auch Einmaleffekte.

Dottikon weist für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2021/22 ein Umsatzwachstum von rund 15% auf knapp 252 Mio. Fr. aus. Das ist vor dem Hintergrund des starken Vorjahres (+25,2%) beachtlich, aber dennoch eine Abkühlung.

Nicht mithalten konnten die Gewinnzahlen. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Steuern (Ebitda) nahm 11,3% auf 88,8 Mio. Fr. zu, unter dem Strich blieben 13,3% mehr. Pro Aktie fällt das Wachstum mit 3,4% bescheidener aus, da sich der Überschuss nach einer Kapitalerhöhung auf 10% mehr Anteile verteilt.

Materialkosten steigen

Für die gesunkene Profitabilität macht Dottikon höhere Materialkosten sowie einmalige Aufwendungen geltend. Die Ausgaben für Ausgangsmaterialien lagen im Vergleich zum Vorjahr 20% höher, ihr Anteil am Umsatz ist um 1 Prozentpunkt gestiegen. Das hat die Margen gedrückt. Die Ebitda-Marge von 35,2% (Vorjahr 36,4%) ist aber immer noch mit Abstand die höchste unter den kotierten Schweizer Pharmazulieferern. Bachem und PolyPeptide haben zuletzt je 31,3% erreicht, Lonza 30,8% und Siegfried 18,8%.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?