Der erneute scharfe Richtungswechsel des Dow Jones Industrial Index – diesmal zurück zur Oberseite – befeuert Spekulationen auf ein schnelles Ende der jüngsten Korrektur. Doch Anleger dürfen Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und sollten unterschiedliche Zeitebenen auseinanderhalten. 

Der Dow hat sich wie erwartet vorläufig an dem bereits früher viel gehandelten Wendepunkt um 35’500 / 35’700 stabilisiert. Eine weitere Erholung in Richtung 36’250 und sogar 36’450 / 36’550 ist damit wieder wahrscheinlicher geworden. Diese Bodenbildung dürfte allerdings auch damit zusammen hängen, dass der Index sehr schnell an den unteren Rand seines kurzfristigen Schwankungskorridors (rot) gefallen ist, was die Chancen für eine Zwischenrally erfahrungsgemäss erhöht.

Ob der Schwung allerdings genügt für einen Durchmarsch zurück bis an die Obergrenze dieses Schwankungsbandes, die aktuell bei rund 36’900 beginnt, darf bezweifelt werden – auszuschliessen ist es nicht. Kaum vorstellbar ist vor einer weiteren Atempause dagegen ein neues Rekordhoch. Denn der scharfe Ausverkauf unterhalb der 37’000er-Marke, an der auch die obere Extremzone des mittelfristigen Schwankungsbandes startet (blau), war in der Vorwoche ein klares Signal zur Zurückhaltung. Während die Aussichten für die nächsten Stunden bis Tage sich somit durchaus gebessert haben, ist auf der übergeordneten Zeitebene weiterhin Vorsicht angebracht.

Trading-Idee: Mittelfristig ausgerichtete Long-Teilpositionen bleiben weiter haltenswert. Wer neu einsteigen oder aufstocken will, kann sich beispielsweise den Valor 48958674 der UBS ansehen. Das Papier hebelt Kursgewinne des Dow um den Faktor vier.

Schutz vor erneuten Schwächeanfällen bieten dagegen Zertifikate wie der Valor 112514464, die ein Minus des Dow in ein Plus verwandeln und ebenfalls um das Vierfache verstärken.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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