Der US-Leitindex setzt die zu Monatsanfang gestartete Korrektur am grossen Verfallstag an den Terminbörsen fort. Wird der Juni seinem Ruf gerecht, oder kann der Dow von einem häufig zu beobachtenden Sondereffekt profitieren?

Der Dow Jones (Dow Jones 34'838.16 -0.28%) Industrial Index hat die erste kurzfristige Zielzone auf der Unterseite bei 33’300 / 33’500 erreicht. Dort fallen ein horizontales Wende-Areal und der südliche Rand des entsprechenden Schwankungskorridors zusammen (graue Bänder). Dies könnte eine zumindest vorläufige Stabilisierung auslösen – zumal oft nach dem massiven Auslaufen der Futures und Optionen auf Aktien und Indizes kurz vor dem Quartalsende ein kleinerer Richtungswechsel messbar ist. Ob dieses Phänomen allerdings reicht, um den Dow diesen Monat noch in die Gewinnzone zu bringen, darf bezweifelt werden.

Zumindest für einen Sprung zurück über die Umsatzhäufung bei 33’900 könnte es reichen, die folgenden Volumenspitzen aus den Vortagen bei 34’275 / 34’500 stellen aber bereits eine grössere Herausforderung dar, an welcher der Markt im ersten Anlauf scheitern sollte. Den mittelfristigen Aufwärtstrend gefährdet dies allerdings nicht, denn die entsprechenden Orientierungsgeraden (grün) reichen nach unten bis an die 31’500er-Marke, bevor es kritisch wird.

Trading-Idee: Zum Sichern gegen Verluste haben wir an dieser Stelle bereits seit Längerem Papiere wie die Valor 58579355 vorgestellt, die einen Rückgang des Dow in einen Profit ummünzen und mit einem Hebel von vier verstärken. Erste Gewinne aus dieser Short-Position können bereits wieder mitgenommen und der Stoppkurs für den Rest knapp über die nächsten technischen Haltelinien nachgezogen werden.

Mittelfristig agierende Investoren können die jüngste Schwäche dagegen nutzen, um mit Long Faktor Zertifikaten wie der Valor 48958674 der UBS (UBSG 15.09 +0.97%) langsam wieder zu vergünstigtem Einstiegspreis neue Long-Teilpositionen aufzubauen.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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