Kurzfristig geht es beim Dow Jones (Dow Jones 29'910.37 +0.13%) Industrial Index schon länger abwärts, nun wirkt sich die Schwäche des Marktes aber auch auf das übergeordnete Gesamtbild aus. Von weiter steigenden Kursen sollten sich Anleger zunächst verabschieden.

Der Dow bricht auch unter seine nächsten Haltezonen ein und unterschreitet den ersten potenziellen Stabilisierungsbereich um 27’200 / 27’350, an dem er sich in den Vorwochen bei kleineren Rückschlägen noch häufiger fangen konnte. Auch der untere Rand eines bis Juni zurück verfolgbaren Aufwärtstrendkanals (grün) lockte dort nicht genug Käufer an.

Nun bleibt noch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 26’000 als Option für eine Bodenbildung des bereits leicht überverkauften Marktes. Zumindest eine kurze Pause auf dem weiteren Weg nach unten sollte hier realistisch sein. Für den Dow bestehen aus technischer Sicht aktuell nur zwei Alternativen: Entweder es bleibt bei einer Seitwärtsbewegung oberhalb der 26’000er-Marke, oder der Index bricht weiter bis an die nächste, im Chart erkennbare Wendezone bei 24’700 / 25’200 ein. Auch von dort ausgehend könnte sich noch eine Tradingrange etablieren. Tiefere Preise wären dagegen ein starkes Gefahrensignal in einem jetzt ohnehin schon kriselnden Marktumfeld. Mit dem Bear-Schein von Morgan Stanley (MS 63.84 +0.57%) (WKN: MA1779) können sich Anleger gegen weitere Kapriolen absichern.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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