Nach dem verlängerten Thanksgiving-Wochenende dürfte so mancher US-Aktionär mit Kopfschmerzen aufgewacht sein, angesichts der zwischendurch erfolgten Abverkäufe. Wer wollte, hat seine Papiere allerdings über den Umweg der EU-Börsen verkauft, so dass zumindest grössere Folgeverluste weniger wahrscheinlich sind. Von Andreas Büchler

Obwohl in der Vorwoche wegen geschlossener Märkte am Donnerstag und einem verkürzten Handel am Freitag weitaus weniger Zeit zur Verfügung stand, verlor der Dow Jones Industrial Index mehr, als in den beiden vorausgegangenen Wochen. Die Umsätze blieben jedoch vergleichsweise niedrig, was der Bewegung etwas den Schrecken nimmt. Ausserdem stossen die Preise nun langsam an den langfristigen Durchschnitt (violett), der oft als Stabilisator wirkt. Auch im mittelfristigen Schwankungsband (blau) ist das Potenzial nach unten bald ausgeschöpft, es wird nur äusserst selten verlassen.

An eine Erholung sollten Anleger aber nicht allzu hohe Erwartungen stellen, denn eine schnelle Rückkehr an den inzwischen deutlich unterschrittenen Monatsmittelpreis (blaue Kurve) und dem auf gleicher Höhe liegenden, oft zum Wendepunkt gemachten Areal um 35’900 wäre schon der technische Idealfall. Leichter dürfte die erste horizontale Hürde um 35’550 / 35’600 erreichbar sein. Und nachdem der erste, hier prognostizierte Wegpunkt auf der Unterseite (rote Box (BOX 25.28 +3.56%)) sehr schnell berührt wurde, könnte es immerhin bis zum zweiten Etappenziel unter 34’500 wieder etwas dauern. Weit weg, aber nicht unerreichbar, ist auch die immer wieder bewährte Kaufzone um 33’500 Zählern.

Trading-Idee: Anleger können bestehende, mittelfristig ausgerichtete Long-Teilpositionen weiter halten. Wer in einer Atempause des Marktes neu einsteigen will, kann sich beispielsweise die Valor 48958674 der UBS ansehen. Das Papier verstärkt Kursgewinne des Dow um das Vierfache. Eine Absicherung gegen Zwischenverluste bieten dagegen Zertifikate wie die Valor 112514464, die ein Minus des Dow in ein Plus verwandeln und ebenfalls um den Faktor vier boostern.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)