Der Dow Jones (Dow Jones 34'777.76 +0.66%) Industrial Index ist so überhitzt wie nur selten in den vergangenen Jahrzehnten. Dies lässt Rückschlüsse auf das Korrekturrisiko zu, aber Anleger können dennoch halbwegs gelassen bleiben.

Legt man um den Kursverlauf des Dow kurz-, mittel- und langfristige Preisbänder, in denen der Markt üblicherweise auf den jeweiligen Zeitebenen schwankt, dann fällt sofort eine relativ ungewöhnliche Konstellation auf: Der Index ist am oberen Rand aller dargestellten Hüllkurven (orange, rot, bordeaux) angekommen – und auch wenn er sie vereinzelt wieder unterschreitet, kommt es schon seit mehreren Monaten immer wieder zu diesem «überhitzten» Zustand. Dass diese Situation nicht ganz ungefährlich ist, zeigte sich bereits nach der Finanzkrise, als der Markt sich ebenfalls stark erholte und dann vergleichbar heiss lief (rote Pfeilmarkierung). Selbst wenn es nur sehr kurz zu diesem Extrem kam (orangefarbene Pfeile), folgte eine mehr oder weniger ausgeprägte Konsolidierung, die selten eine Ausdehnung von weniger als 10% nach unten hatte. Dennoch gibt es keinen Grund zur Panik, denn danach konnte sich der Aufwärtstrend meist fortsetzen.

Für das konkrete Timing eines drohenden Einbruchs ist der Blick auf den fein aufgelösten Chart der vergangenen Wochen hilfreicher: Hier besteht noch ein intakter Aufwärtstrend. Frühestens der Rückfall unter 33’550/33’600 würde ein erstes Schwächesignal generieren. Bestätigt wäre es dann, wenn auch an der zuletzt stabilisierenden 33’300er-Marke keine bodenbildende Nachfrage mehr zustande käme.

Trading-Idee: Unverändert sind Zertifikate wie der Valor 48958674 der UBS geeignet, um an einem weiteren Aufwärtstrend des Index teilzuhaben. Dieses Papier verstärkt Schwankungen des Dow zugleich um den Faktor vier.  Halten bedeutet aber nicht zwingend Kaufen: Für frische Positionen warten Anleger idealerweise eine bessere Kosten-Nutzen-Quote ab. Auch an Teilgewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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