Der US-Leitindex ist überkauft, was ihn aber nicht an weiteren Kursgewinnen hindern muss. Eine zumindest kleine Korrektur, so wie sie sich bereits ansatzweise ausgebildet hat, schadet nicht.

Der Dow Jones (Dow Jones 34'838.16 -0.28%) Industrial Index bewegt sich bereits seit März am obersten Randbereich seiner langfristigen statistischen Schwankungskorridore (rot). Dies ist aussergewöhnlich, aber nicht einmalig: Mitte der 1990er-Jahre stieg der Markt über neun Monate, ohne nennenswert langsamer zu werden. Insgesamt verdoppelte sich der Wert des Dow damals in zwei Jahren annähernd. Ob sich die Rekordjagd von damals wiederholt, bleibt abzuwarten.

Solange keine deutlicheren Verkaufssignale im übergeordneten Chartbild auftreten, gilt nach wie vor die bewährte Börsenregel, dass der Trend der Freund des Investors ist. Im mittelfristigen Kursverlauf ist die dazugehörende, nächstgelegene Orientierungslinie (grün) im Bereich der 36’000er-Marke auszumachen.

Nur im Kleinen läuft es nicht mehr so gut: Hier häuften sich zuletzt die Abverkäufe von Hochs im Tagesverlauf, insbesondere wenn der Markt zwischen 34’850 und 35’100 Punkten notierte (rote Pfeile). Doch zugleich bleibt die erste stärkere Haltezone um 33’300 / 33’500 unangetastet. Der etwas schwächere, durch Umsatzhäufungen gebildete Bodenbildungsbereich um 34’300 versagt jedoch gerade, sodass auf der Mikroebene weiter mit einer Flaute gerechnet werden muss.

Trading-Idee: Mit Long-Faktorzertifikaten wie dem Valor 58579355 der UBS können Anleger von einer weiteren Aufwärtsbewegung des Dow profitieren, denn der mittelfristige Trend bleibt positiv. Wer sein Portfolio stattdessen gegen Verluste absichern will, kann dagegen auf Short-Derivate wie den Valor 48958674 zurückgreifen, die ein Minus des Index in Gewinn verwandeln.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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