Eigentlich ist der Juni der erste schwache Börsenmonat in dieser Jahreszeit , und der Juli bildet die positive Ausnahme bevor es in den beiden Folgemonaten wieder abwärts geht. Doch der Zyklusstart scheint sich diesmal zu verspäten.

Insbesondere aus einer langfristigen Perspektive bleibt der Dow Jones Industrial überhitzt, auch wenn er sich von seinem extrem überkauften Zustand auf dieser Zeitebene leicht nach unten abgesetzt hat. Bis zur Obergrenze des entsprechenden Schwankungskorridors (violett) bei 36’500 ist aber immer noch weitaus weniger Luft als bis zur unteren Randzone bei etwa 27’000 / 28’000 Punkten. Soweit muss es zwar nicht kommen, aber eine Rückkehr in die Mitte des Kanals um 31’700 muss trotz der positiven Grundtendenz jederzeit mit einkalkuliert werden.

Im mittelfristigen Kursbild ist der Markt allerdings nicht mehr so heiss gelaufen, und zeigt einen ähnlichen Verlauf wie kurz vor zwei anderen Aufwärtswellen (hellgrüne Box (BOX 25.79 -1.49%)). Diese spielten sich jedoch in einer statistisch weitaus stärkeren Phase des Kalenderjahres ab, während die nun möglicherweise wieder einmal bevorstehende Sommerflaute als eines der regelmässigsten Phänomene der Aktienmärkte gilt.

Noch befindet sich der Dow aber in seiner kurzfristigen Tradingrange, auch wenn er in wieder in deren untere Hälfte südlich von 34’200 zurückzufallen droht. Doch frühestens wenn auch die Nachfrage bei 33’300 / 33’500 ausbleibt, müssen sich Anleger Sorgen machen.

Trading-Idee: Anleger können Long-Teilpositionen wie beispielsweise die WKN MA4X1M weiter halten. Das Papier verstärkt Kursgewinne des Index momentan um etwa den Faktor sieben, und ermöglicht selbst bei einem kleineren Anstieg bereits einen prozentual zweistelligen Ertrag. Wer sich dagegen vor Verlusten absichern will, greift zu Bear-Scheinen wie der WKN MA6FXC, die ein Minus des Dow in Gewinne verwandeln.

Trading-Idee: Anleger können an den ersten Teilpositionen der hier beispielhaft als Long-Spekulation vorgestellten Valor 48958674 der UBS festhalten, und je nach persönlicher Risikoneigung sogar weiter aufstocken.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)