Der US-Leitindex kann sich über einen ersten schwächeren Schwellenwert erholen. Ist dies ein Vorbote des Effekts, der oft auftritt, wenn viele Optionen und Futures verfallen? 

Der Dow Jones Industrial Index springt zum Handelsauftakt am Donnerstag erstmals in dieser Woche zurück über die kurzfristige Wendezone an der 34’500er-Marke. Dies weckt Hoffnungen auf ein Phänomen, das häufiger zu beobachten ist: Bewegt sich der Markt zuvor stärker in eine Richtung, dreht der Trend dann überdurchschnittlich oft an den vier Mal im Jahr stattfindenden grossen Verfallstagen kurz vor Quartalsende. Auch am 18. Juni war diese Entwicklung bemerkbar. Kommt es erneut dazu, könnte der Index sich vielleicht auch bis über das nächste Kursziel am Monatsdurchschnittspreis (blau) bei 34’900 Punkten hinaus erholen.

Die Vogelperspektive unterstützt weiterhin eine positive Prognose, solange der Dow oberhalb seines Langfristdurchschnitts (violett) um 33’300 weiter gekauft wird. Zumal in der Nähe dieses oft in intakten Trends als Wendepunkt fungierenden Mittelwerts auch das untere Schwankungsband dieser Zeitebene (blau) an einer zuverlässigeren Zielprognose mitwirkt. Auch die Südgrenze des in der Steigung leicht nach unten angepassten, linearen Aufwärtstrendkanals kreuzt dort (neu: grün, alt: grün punktiert).

Trading-Idee: Anleger können mittelfristig ausgerichtete Long-Teilpositionen wie beispielsweise den Valor 48958674 der UBS  vorerst weiter halten. Wer noch gar keine Gewinne mitgenommen hat, sollte dies allerdings partiell nachholen oder zumindest einen Stopp unterhalb der 32’900er-Marke platzieren. Um sich darüber hinaus gegen Verluste abzusichern, sind auch Bear-Scheine wie der Valor 112514464 eine Option. Sie verwandeln ein Minus des Dow in ein Plus und verstärken es auch noch um den Faktor vier.

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(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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