Märkte / Makro

Draghi: «Alle Zeichen deuten auf eine Erholung hin»

Der EZB-Präsident blickt zuversichtlich auf die Konjunktur in der Eurozone. Eine geldpolitische Lockerung sei allerdings immer noch erforderlich.

(Reuters) EZB-Chef Mario Draghi deutet im Zuge der Konjunkturerholung weitere Mini-Schritte in Richtung Eindämmung der Geldflut an. Der Aufschwung in der Euro-Zone gewinne an Kraft, sagte Draghi am Dienstag auf einer Notenbank-Konferenz im portugiesischen Sintra. Die Europäische Zentralbank müsse umsichtig handeln. «Wenn die Konjunktur anzieht, werden wir graduell vorgehen müssen, wenn wir unsere geldpolitischen Parameter anpassen,» sagte der Italiener. So die EZB will die sicherstellen, dass ihr Kurs bei fortbestehenden Unsicherheiten die wirtschaftliche Erholung weiter unterstützt.

Die EZB hatte jüngst bereits einen kleinen Schritt in Richtung Kurswende gewagt, indem sie die bislang stets erwähnte Option auf noch tiefere Zinsen aus ihrem Ausblick strich.

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