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«Drei Gründe für Zuversicht»

George Osborne, ehemals britischer Schatzkanzler und jetzt Chefredaktor der Zeitung «London Evening Standard», liefert Argumente gegen den grassierenden Pessimismus und bedauert den Brexit.

Jan Schwalbe und Philippe Béguelin

Der Brexit sei «eine der schlechtesten Entscheidungen Grossbritanniens seit sehr langer Zeit», sagt George Osborne. Nun erachtet er eine Zusammenarbeit der Briten mit der Schweiz als «fast schon automatisch gegeben». Trotz düsteren geopolitischen Krisen ist er hoffnungsvoll, für die City von London wie auch für die Weltwirtschaft. Osborne referierte am Mittwoch am Fund Experts Forum der «Finanz und Wirtschaft».

Herr Osborne, nach der Euphorie Anfang Jahr hat sich die Stimmung eingetrübt. Wie beurteilen Sie die Weltlage?
Es ist derzeit sehr einfach, pessimistisch zu sein. Doch weil alle im Stimmungstief sind, zeichne ich das Gegenbild: Es gibt drei Gründe, zuversichtlich zu sein. Erstens ist Donald Trump nicht so gefährlich, wie er auftritt, zweitens fällt die Europäische Union nicht auseinander, und drittens ist China keine Bedrohung.

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