Unternehmen / Finanz

Druck der Neobanken zeigt Erfolg

Credit Suisse verzichtet bei Kreditkartentransaktionen im Ausland auf Gebühren.

Im Kampf um tiefe Gebühren haben die Neobanken vorgelegt. Nun zieht die erste etablierte Bank nach: Credit Suisse hat diese Woche eine neue Debit Master Card lanciert. Damit ersetzt die Grossbank ihre bisherigen Maestro-­Karten und ermöglicht kostenlose Transaktionen im Ausland. Vor allem Neobanken konnten damit bislang punkten. Zu den bekanntesten gehören Revolut und TransferWise aus Gross­britannien, in der Schweiz kommen ­bisher Zak und Neon dazu.

Ernsthaft zu konkurrenzieren vermögen die Neobanken die etablierten Geldhäuser allerdings nicht. Dafür ist ihre Kundenanzahl noch zu gering. Meist werden sie als Zweitkonto genutzt, etwa für Einkäufe im Ausland. Besonders Revolut, die nach eigenen Angaben mittlerweile 12 Mio. Kunden zählt, ist in der Schweiz populär, schätzungsweise rund 300 000 Mal wurde die Smartphone-App heruntergeladen. Neon etwa erreicht dieser Tage 30 000 Nutzer. Zak, die zur Basler-Kantonalbank-Tochter Bank Cler gehört, zählt 35 000 Kunden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?