Unternehmen / Industrie

Rieter sieht noch kein Licht am Ende des Tunnels

Analyse | Das neue Jahr hat schlecht begonnen, der Handelskonflikt belastet. Doch Rieter ist gut positioniert und finanziell stark.

Das Geschäft von Rieter steht vor einem heftigen Rückschlag. Zwar wird für 2018 noch ein Umsatzzuwachs von 11% auf 1075 Mio. Fr. ausgewiesen, doch der Betriebsgewinn ging von 52 auf 43 Mio. Fr. zurück. Die Marge hat sich von 5,4 auf ungenügende 4% vermindert.

Als Grund für den Margendruck nennt CEO Norbert Klapper den veränderten Mix der verkauften Spinnmaschinen. Es wurden mehr konventionelle Ringspinnmaschinen mit niedriger Marge als komplexere, rentablere Compactmaschinen verkauft.

Diesen Effekt hatte Klapper schon vor Jahresfrist angekündigt. Dazu kamen Kosten für die Zentralisierung der Logistik im Geschäftssegment After Sales sowie etwas höhere Forschungs- und Entwicklungskosten.

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