Unternehmen / Konsum

Dufry-CEO: «Die Situation ist schrecklich»

Julián Díaz, CEO von Reisedetailhändler Dufry, glaubt trotz roter Zahlen an den Support der Aktionäre. Weitere Kapitalmassnahmen schliesst er aus.

Für Dufry ist die Pandemie eine Katastrophe. Der Umsatz des Reisedetailhändlers sank in der Krise zeitweise gegen null, noch immer liegt er 70% unter dem Vorkrisenniveau. Mit Kostensenkungen hat CEO Julián Díaz vergangenes Jahr Gegensteuer gegeben. Im Interview erklärt er, warum er an eine baldige Erholung glaubt, was die Partnerschaft mit Alibaba bringt und wieso er 2020 einen Spezialbonus erhalten hat.

Herr Díaz, schreibt Dufry 2022 wieder einen Gewinn?
Die Lage ist nach wie vor sehr unsicher. Prognosen für 2022 sind schwierig. Wir gehen davon aus, dass die Passagierzahlen kommendes Jahr stark zunehmen und 2023 Vorkrisenniveau erreichen werden. Von Mai bis August haben wir positive Cashflows verzeichnet. Ich hoffe, dass wir den Trend fortsetzen können.

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