Märkte / Anleihen

Dunkle Wolken über den globalen Staatsfinanzen

In den nächsten zwei Jahren drohen Schuldenkrisen und Staatspleiten in Schwellen- und Entwicklungsländern. Eine rechtzeitige Umschuldung kann helfen.

Die Pandemie trifft die weniger entwickelten Länder finanziell hart. Sinkende Steuereinnahmen und steigende Ausgaben belasten die staatlichen Budgets und treiben die Schulden hoch .

Die eigentliche Wucht durch Zahlungsausfälle dürfte aber erst jetzt zu spüren sein, wenn die akuten Liquiditätshilfen weniger wirken werden.

Ökonomen plädieren daher für rechtzeitige Schuldenschnitte gerade in den ärmsten Ländern: Dies könne die Gefahr unkontrollierbarer Finanzkrisen senken und damit die Kosten für Investoren an den Anleihenmärkten reduzieren.

«Covid hat den ärmsten Ländern der Welt einen schweren Schlag versetzt und eine Rezession verursacht, die mehr als 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen könnte», warnt die Weltbank. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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