Unternehmen / Konsum

Calida erwartet schwarze Zahlen bis Ende Jahr

Analyse | Das Bekleidungsunternehmen rechnet sich gute Chancen aus, den Rückschlag aus dem ersten Halbjahr zu kompensieren. Die Aktien notieren fester.

Der bewusst forcierte Onlinehandel und die Markentreue der Kunden haben Calida im ersten Halbjahr vor dem Absturz bewahrt. Der Umsatz ging zwar zurück, um 18,8% bzw. um 14,6% in Lokalwährungen, doch schnitt Calida damit klar besser ab als andere Bekleidungsunternehmen. «Wir konnten die Krise vernünftig managen», kommentiert CEO Reiner Pichler die Entwicklung zu «Finanz und Wirtschaft».

 

E-Commerce als Erfolgsfaktor

Während des pandemiebedingten Lockdown waren die meisten Läden über mehrere Wochen geschlossen. Der Onlineverkauf lief dagegen auf Hochtouren. Der Anteil dieses Vertriebskanals am Gruppenumsatz stieg im ersten Halbjahr von 12 auf gut 22%. Dabei war ein fast 60% höheres Volumen zu bewältigen. «In den Online-Vertriebszentren hatten wir während des Lockdown zwei Monate lang täglich Black Friday», schildert Pichler. Die Lieferketten seien nie unterbrochen gewesen, was an der bereits gut aufgestellten Infrastruktur liege und daran, dass Calida in eigenen Werken produziere.

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