Unternehmen / Ausland

EasyJet-CEO: «Es widerstrebt mir, die ganze Flugindustrie zu verteidigen»

Johan Lundgren, CEO von EasyJet, über den Brexit und die Folgen der wirtschaftlichen Abschwächung in Europa.

Hangar 89 – so lautet die unspektakuläre Adresse des Hauptsitzes von EasyJet am 60 km nördlich von London gelegenen Flughafen Luton. Der Hauptsitz ist allerdings nicht zu übersehen. Ein langgezogener, orange gestrichener Flugzeughangar beherbergt nicht nur die Fluggeräte, sondern auch die Büros einer der grössten Fluggesellschaften Europas. Zum Interview empfängt CEO Johan Lundgren in einer kleinen, fensterlosen Kabine. Ein Chefbüro gibt es nicht. Lundgren hat seinen Arbeitsplatz inmitten seiner Angestellten.

Herr Lundgren, bei den Protestaktionen rund um den Klimawandel wird die Flugindustrie mit ihren günstigen Preisen angeprangert. Schlafen Sie noch gut?
Ja, weil EasyJet dieses Thema sehr ernst nimmt, und zwar seit geraumer Zeit. Erstens, weil wir eine Verantwortung gegenüber der Umwelt haben, und zweitens, weil wir auch in Zukunft ein nachhaltiges Geschäft betreiben möchten. Gleichzeitig muss man aber auch betonen, dass der Flugverkehr weltweit für nur rund 3% der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

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