Unternehmen / Industrie

Effizienter bauen mit Bits und Bytes

An der Digitalisierung kommt auch die Bauindustrie nicht vorbei. Ob sich die Ertragslage der Unternehmen mit digitalen Werkzeugen verbessert, ist fraglich. Zudem fehlt oft das Know-how.

Die allumfassende Digitalisierung macht auch vor den Baustellen nicht halt. Die daraus zu erwartenden Produktivitätsgewinne werden die Ertragslage der Bauunternehmen nur dann verbessern, wenn sie nicht an die Kunden durchgereicht werden.

Doch auf dem Bau herrscht ein gnadenloser Preiskampf, auch wenn die Auftragsbücher voll sind und so viel gebaut wird wie selten. Zudem tragen die Bauunternehmen immer höhere finanzielle Risiken, sollte es zu Verzögerungen oder Qualitätsproblemen kommen. Ihr Umsatz steigt zwar, doch die Margen stagnieren auf niedrigem Niveau. So erreicht der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Verhältnis zum Umsatz kaum die 5%-Marke. 2020 schaffte die österreichische Strabag 4,3% und die deutsche Hochtief 4,2%. Die Schweizer Implenia machte 2020 wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen für Restrukturierungen einen Verlust. Im Jahr zuvor kam sie auf eine Ebit-Marge von 1,4%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?