Unternehmen / Finanz

EFG ist im Turnaround-Modus

Analyse | Die Privatbank hat ihr Geschäft stabilisiert. Jetzt erntet sie die Früchte aus der Übernahme der Tessiner Bank BSI.

Die Privatbank EFG International hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 59,8 Mio. Fr. erwirtschaftet. Das ist deutlich mehr als die 27 Mio. Fr. Verlust, die Analysten durchschnittlich erwartet hatten. Anleger reagieren auf die Zahlen mit Verkäufen, die Titel verlieren rund 10%.

EFG hat intensive Zeiten hinter sich. CEO Giorgio Pradelli sagt: «Wir haben in nur vierzehn Monaten sechs unterschiedliche Rechtseinheiten integriert und neun IT-Plattformen migriert.» Trotz dieser Leistung kämpft das Institut aber auch noch mit seiner Vergangenheit. Das zeigt der Jahresabschluss. Gründe, weshalb die Titel von der Börse abgestraft werden, obwohl EFG operativ die Erwartungen der Analysten erfüllt hat, sind anhaltende Vermögensabflüsse, Integrationskosten aus der Übernahme der Tessiner Bank BSI, ein Abschreiber auf dem Lebensversicherungsportfolio und Rechtsstreitigkeiten in Taiwan.

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