Unternehmen / Finanz

EFG schreibt wieder Gewinn

Analyse | Um zu wachsen, beteiligt sich die Privatbank an einem australischen Vermögensverwalter. Die Dividende fällt höher aus als der Gewinn.

Die Privatbank EFG International spürt Gegenwind. Schwierige Börsen, weniger aktive Kunden, schwache Neugeldentwicklung und Altlasten drücken das Ergebnis. Immerhin schrieb die Bank nach einem Verlust für 2017 im vergangenen Jahr einen Gewinn, auch wenn er unter den Erwartungen der Analysten liegt. CEO Giorgio Pradelli zeigt sich an der Medienkonferenz in Zürich positiv: «Wir gehen gestärkt aus der Akquisition der BSI hervor.»

Aber nicht alles ist rosig. Im Fokus standen die verwalteten Vermögen, die die Basis für künftigen Ertrag bilden. Sie reduzierten sich 2018 gut 10 Mrd. Fr. auf 131,2 Mrd. Davon entfallen 4,6 Mrd. auf die Bereinigung risikoreicher Kundenbeziehungen. Das sind Kunden, von denen sich EFG bewusst getrennt hat. Diese Massnahmen sind nun abgeschlossen und werden künftig nicht mehr separat ausgewiesen. Im Rahmen der Integration hat sich die Bank insgesamt von 16,2 Mrd. Fr. getrennt, etwas mehr als ursprünglich erwartet.

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