Unternehmen / Finanz

EFG ist wieder in der Erfolgsspur

Analyse | Die Privatbank arbeitet deutlich profitabler. Das Marktumfeld bleibt positiv.

Das Geschäft von EFG brummt. Die verwalteten Vermögen erreichten im ersten Semester mit 172 Mrd. Fr. Rekordniveau. Der Gewinn hat sich unter anderem dank Kostenmassnahmen auf allen Stufen deutlich verbessert und die Markterwartungen teils übertroffen. Die Privatbank, die im Besitz der griechischen Familie Latsis steht, scheint die Probleme seit der Akquisition von BSI (2016) langsam hinter sich zu lassen, was Perspektiven für Anleger eröffnet.

Die EFG-Papiere sind in diesem Jahr nach einem bereits starken ersten Quartal knapp 30% avanciert. Sie weisen mit einem für 2022 geschätzten KGV von 11 immer noch einen Bewertungsabschlag gegenüber Branchenkonkurrenten wie Vontobel (16) oder Julius Bär (14) auf. Angesichts weiterer Effizienzgewinne und steigender Profitabilität dürften sie weiteres Potenzial bergen. Zudem warten sie mit einer attraktiven Dividendenrendite von 4% auf. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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