Unternehmen / Finanz

Ein ambivalentes Jahr für Bankaktien

Schweizer Geldhäuser haben an der Börse einen schweren Stand. Das dürfte 2021 so bleiben – auch wenn das Umfeld gar nicht so düster ist.

Ein bisschen Verlierer, ein bisschen Gewinner, ein bisschen beides: Für die Schweizer Banken war das Coronajahr 2020 ein Jahr der Gegensätzlichkeiten. Weil der Handel an den Börsen brummte, nahmen die Handelsabteilungen der Geldhäuser vor allem im zweiten Quartal mehr ein. Gleichzeitig belasteten die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus die Wirtschaft, was sie zu höheren Rückstellungen für Kreditausfälle zwang.

Die besten und die schlechtesten Bankaktien 2020

Die Ambivalenz zeigt sich auch an der Börse. Von den wichtigsten kotierten Schweizer Bankaktien liegt vor der letzten Handelswoche des Jahres gut die Hälfte im Plus, die andere im Minus (vgl. Tabelle). Im Durchschnitt notieren die Papiere knapp über dem Kurs von Ende 2019 (+3%) und damit in etwa auf dem Niveau des breiten Marktes (+1,2%). Im Einzelnen sind die Unterschiede aber frappant. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?