Märkte / Aktien

Ein Dämpfer für die Inflationspropheten

Die US-Notenbank schlägt strengere Töne an. Das bringt die seit Monaten bestehenden Kursmuster an den Märkten durcheinander.

Die US-Notenbank Fed hat vergangene Woche womöglich eine neue Phase an den Finanzmärkten eingeleitet. Der sogenannte Reflation Trade, der von steigenden Inflationserwartungen und Langfristzinsen lebt, ist an seine Grenzen gestossen. Ebenfalls ins Stocken geraten ist die seit November laufende Umschichtung von Growth- zu Value-Aktien – also von Wachstums- zu Substanztiteln.

Denn die Inflationssorgen sind mit dem unerwartet restriktiven Ton des Fed etwas kleiner geworden. Neu gehen die Mitglieder des Offenmarktausschusses im Mittel von zwei Zinserhöhungen bis Ende 2023 aus. Noch im Ausblick von März prognostizierten sie maximal eine. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?