Märkte / Makro

Ein Doppelschlag gegen die Schwellenländer

Eine zögerliche US-Notenbank und die neue Angst vor einem eskalierenden Handelskrieg lasten auf den Emerging Markets.

Eigentlich reagieren Schwellenländeranlagen positiv, wenn die US-Notenbank die Zinsen senkt. Erstens sinkt die Zinslast bei den Dollarschulden dieser Länder. Zweitens wertet dann der Dollar tendenziell ab, und so sind die Dollarschulden weniger wert. Drittens wenden sich die Kapitalströme von den weniger rentierenden US-Anlagen ab und den Schwellenländern zu.

Das ist diesmal nicht der Fall. So wird die Zinssenkung des Fed am Mittwoch von Hans Redeker, Währungsstratege bei Morgan Stanley, als «Most hawkish cut in recent memory» bezeichnet – als Zinssenkung, die einer restriktiven Geldpolitik gleichkommt. Denn Fed-Chef Jerome Powell wollte keine weiteren Zinssenkungen in Aussicht stellen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare