Unternehmen / Finanz

«Ein gut kalkulierbares Risiko»

Adrian Künzi und Jan Schoch: Der CEO von Privatbank Notenstein und der CEO von EFG Financial Products äussern sich im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» zu ihrer neuen Zusammenarbeit.

Mark Dittli und Thomas Wyss

Notenstein, die Privatbank von Genossenschaftsbank Raiffeisen, beteiligt sich am Struki-Haus EFG ­Financial Products. Das wirft Fragen auf zur Partnerschaft zwischen Raiffeisen und Vermögensverwalter Vontobel sowie zu den zusätzlichen Risiken für Raiffeisen. Adrian Künzi, CEO von Notenstein, und Jan Schoch, CEO von EFG Financial Products, nehmen Stellung.

Herr Künzi, weshalb wird die ­Beteiligung an EFG gerade jetzt einge­gangen? Das Struki-Geschäft läuft ja nicht besonders gut…
Adrian Künzi: Wir haben langjährige Erfahrung in diesem Bereich, waren aber nie selbst als Emittentin tätig. Nun haben wir die Möglichkeit dazu. Mit der Beteiligung wollen wir signalisieren, dass wir zu den besten drei Privatbanken der Schweiz ­gehören wollen. Wir streben die Know-how-Führerschaft im Bereich der strukturierten Produkte an. Über die Emissionstätigkeit bietet sich uns die Chance, einen weiteren Teil der Wertschöpfungskette zu erschliessen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?