Es war schlicht Pech. Da arbeitet Orior jahrelang an der Expansion ins Ausland, und als sich die Strategie auszuzahlen beginnt, schlägt das Virus zu. Mit der schrittweisen Übernahme der deutschen Casualfood ab 2018 sollte der Einstieg in die Flughafenverpflegung gelingen, doch die Reisegastronomie kam nach Ausbruch der Pandemie praktisch zum Erliegen. Das macht die Zürcher zu einem Spezialfall innerhalb des Nahrungsmittelsegments – positiv wie negativ.

Zunächst negativ, weil sich die Orior-Aktien weniger rasch von den verschiedenen Covid-Einschlägen erholt haben. Durch den bedeutenden Umsatzanteil der Verkaufskanäle Food Service (Hotels, Restaurants, Kantinen) und Reisegastronomie (To-Go-Verpflegung an Flughäfen) hatte Orior ein verletzlicheres Profil als etwa Emmi, Nestlé oder Bell Food Group.

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