Unternehmen / Gesundheit

Ein gutes Raumklima ist schlecht für Viren

Gebäudetechniker könnten vom Kampf gegen Corona profitieren. Ist die Luftfeuchtigkeit optimal eingestellt, sinken Infektionsraten.

Fenster auf, denn die Luft ist schlecht. Fenster zu, denn es wird kalt. Auf, zu, auf, zu, im Minutentakt. So ergeht es vielen Schülern in Zeiten von Corona. Der Zielkonflikt: Virenbehaftete Aerosole sollen ins Freie befördert werden, aber bitte ohne die Wärme in die kalte Winterluft zu entlassen.

Bisher galt vor allem der in Folge der Energiewende hohe Bedarf an neuen, energieeffizienten Heizungssystemen als ein bedeutender Faktor für das Wachstum von Bauzulieferern im Segment Heizung, Lüftung, Klima. Nun kommt möglicherweise vor allem bei der Ausstattung öffentlicher und kommerzieller Gebäude ein Wachstumsmotor hinzu: das gesunde Raumklima.

«Homo Indooris»

Belimo, Spezialistin für die in modernen Klimasystemen notwendigen Klappenantriebe, Regelventile und Sensoren mit Sitz in Hinwil, hat das Thema Gesundheit und Raumklima in den Mittelpunkt ihres jüngsten Investorentages gestellt. Als Kronzeugin präsentierte das Unternehmen Stephanie Taylor, Ärztin, Architektin und Inhaberin eines Beratungsunternehmens für Planung, Bau und Instandhaltung von Krankenhäusern und anderen kommerziellen Gebäuden mit dem Schwerpunkt auf der Sicherheit von Patienten und Nutzern. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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