Märkte

Trump könnte Devisenintervention anordnen

Der US-Präsident wirft anderen Ländern vor, ihre Währungen zu manipulieren. Nun könnten die USA selbst am Markt eingreifen. Besteht Grund zur Sorge?

Donald Trump schiesst sich wieder auf den zu hoch bewerteten Dollar ein. In einem Tweet Anfang Juli beschwert sich der US-Präsident über die unfaire Währungspolitik, die Europa und China betreiben. «Sie pumpen Geld in ihre  Systeme, um die Währung zu schwächen und um so mit den USA konkurrieren zu können», schreibt er. Eine grosse Manipulation sei im Gange. «Wir sollten dasselbe tun, anstatt nur zuzusehen.»

Niemand weiss, wie ernst Trumps sporadische Kurzmeldungen zu nehmen sind. Zumal das US-Schatzamt noch im Mai China und die Eurozone vom Verdacht der Währungsmanipulation freigesprochen hatte. Auch hat sich der Dollar nicht scharf gegenüber den wichtigen Währungen aufgewertet. Aber seit Trumps neuem Protest steigt die Sorge, dass die US-Regierung sich zu Deviseninterventionen entschliessen könnte. Das Ziel: den Dollar schwächen.

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