Märkte / Aktien

Ein heisser Börsenherbst mit intakten Chancen

Nach der achtzehnmonatigen Erholungsphase ist der Aktienmarkt nun anfälliger für Korrekturen. Doch auch ein Revival der Zykliker und Wiedereröffnungsgewinner ist denkbar.

Weniger Wachstum, steigende Covid-Zahlen und weniger Hilfe von der Geldpolitik. Das ist wahrlich nicht die Kombination, die den Investoren Freude bereitet.

Dennoch halten sich die Börsen bisher relativ schadlos. Angefeuert von fallenden Bondrenditen und der Rally zinssensibler Tech-Aktien notieren sie in den USA auf Rekordniveaus, in Europa nur leicht darunter. Einzig die schwachen Nebenwerte und die Korrektur in China deuten darauf hin, dass an den globalen Aktienmärkten nicht mehr ganz alles im Lot ist.

Doch der sorgenfreie Erholungsmodus ist vorbei. Das globale Wirtschaftswachstum hat im Sommer den Zenit überschritten. Gleichzeitig bereiten die Notenbanken die Drosselung ihrer Interventionen vor. Der Konjunkturzyklus befindet sich nicht mehr im Frühstadium, sondern in einer Übergangsphase zur Zyklus-Mitte. Historisch waren solche Phasen von Korrekturen am Aktienmarkt begleitet.

Wachstumsdämpfer aus China

In China ist der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) über alle Sektoren, auch Composite PMI genannt, unter die Wachstumsgrenze von 50 gefallen.

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