Unternehmen / Konsum

Ein Horrorjahr für die Uhrenbranche

Swatch Group und Richemont werden 2020 einen massiven Gewinneinbruch erleiden. Dennoch bleibt ein Titel kaufenswert.

Die Schweizer Uhrenbranche ist derzeit weitgehend lahmgelegt. Die Luxusmarke Rolex, zugleich der umsatzmässig bedeutendste Hersteller von teuren Zeitmessern, schloss vor drei Wochen ihre Produktionshalle, kurz darauf zogen mit Patek Philippe und ­Audemars Piguet die Nummern zwei und drei der unabhängigen Schweizer Uhrenmacher nach. An eine Wiederaufnahme vor Ende April ist kaum zu denken.

Auch der französische LVMH-Konzern hat bei seinen Schweizer Uhrenmarken Hublot, Tag-Heuer und Zenith bis auf weiteres die Produktion eingestellt; einzig Swatch Group und Richemont setzen darauf, mit Kurzarbeit die Nachfrageflaute während der Coronakrise überstehen zu können. Vor zwei Wochen sagte Swatch-Group-CEO Nick Hayek, 70% der Produktion seien nun in Kurzarbeit. Bei Richemont herrscht seit Wochen Funkstille. Anfragen werden nicht beantwortet.

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