Ende Oktober hat sich unter Investoren wegen vermeintlich schlechter Nachrichten aus dem Hause SAP Enttäuschung breitgemacht. Die Ziele für Umsatz und Gewinn wurden wegen der Auswirkungen der Coronapandemie zum zweiten Mal in diesem Jahr nach unten ­revidiert. Zudem kündigte das Management für die kommenden zwei Jahre hohe Investitionen an, die den Gewinn belasten könnten. Der Markt reagierte äusserst ungnädig. Die Valoren, die im Sommer ein Höchst von über 140 € erreicht hatten, stürzten auf 91 € ab.

Davon haben sich die Titel des deutschen Softwarekonzerns nur auf gut 100 € erholt – und bleiben damit im Vergleich  zu den vergangenen Jahren vorerst günstig. Daran hat auch die zur Schau gestellte Zuversicht des Managements nichts ge­ändert. Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner legte sich nach dem Kursrutsch für 250 Mio. € Titel des eigenen Unter­nehmens zu. Einige Kollegen taten es ihm gleich, wenn auch in bescheidenerem Um­fang. CEO Christian Klein und CFO Luka Mucic kauften Papiere für rund 100 000 € beziehungsweise 75 000 €. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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