Märkte / Makro

Ein langer, holpriger und unsicherer Aufstieg aus dem Tal

Der Internationale Währungsfonds stellt die aktuelle Prognose für die Weltwirtschaft vor. Trotz Aufwärtsrevisionen besteht kein Grund zum Feiern.

Seit der letzten Publikation des «World Economic Outlook» des Internationalen Währungsfonds (IWF) vergangenen Juni hat sich die Lage der Weltwirtschaft deutlich verbessert. Viele Volkswirtschaften sind nach der Aufhebung der Lockdown-Massnahmen rasanter durchgestartet, als das zu Beginn der Krise zu erwarten gewesen war. Die weniger katastrophalen BIP-Daten des zweiten Quartals führten vielerorts zur Anpassung der Prognosen.

Da volkswirtschaftliche Datenreihen meist mit deutlichem Verzug veröffentlicht werden, können Prognosen der Entwicklung nur hinterhinken – das liegt in der ­Natur der Sache. Zudem unterliegt auch die vermeintliche Realität – die Berechnungen zum Verlaufspfad des Brutto­inlandprodukts in der Vergangenheit – ­immer wieder Revisionen. So hat das Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz neue BIP-Zahlen präsentiert, die weit zurückreichen und die in die aktuellen Prognosen des IWF offenbar noch nicht eingeflossen sind. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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