Unternehmen / Gesundheit

Ein Leuchtturm, der über die Landesgrenzen strahlt

Wo früher Eisenbahnwagen gebaut wurden, entwickeln Unternehmen heute Medikamente. Der Bio-Technopark im Zürcher Vorort Schlieren gedeiht prächtig.

Martin Gollmer

Alles begann mit einer Schliessung. 1984 stellte die Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik (Wagi) für immer den Betrieb ein. Auf einen Schlag verloren rund 700 Personen ihre Stelle. Das frei werdende Industrieareal mit einer Fläche von 55 000 m2 übernahm kurze Zeit später die Gewerbe- und Handelszentrum Schlieren (GHZ), «weil es Potenzial bot und nahe bei Zürich lag», wie sich Walter Krummenacher, Neffe von GHZ-Gründer Leo Krummenacher und heutiger GHZ-Geschäftsleiter, erinnert.

1986 hatte die ETH Zürich für ihre Labore auf dem Campus Hönggerberg keinen Platz mehr und suchte Räumlichkeiten. Sie fand sie auf dem Wagi-Areal. Noch deutete aber nichts darauf hin, dass hier einmal ein bedeutender Bio-Technopark entstehen würde. Denn die ursprüngliche Absicht der GHZ war es gemäss Krummenacher, auf dem Areal ein Gewerbezentrum einzurichten, in dem sich viele Betriebe und Unternehmen niederlassen und im besten Fall gegenseitig befruchten.

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