Unternehmen / Ausland

Ein perfekter Sturm für Airlines

Der Stillstand der Fliegerei kann noch Monate andauern. Verstaatlichungen verhindern die längst erwartete Konsolidierung.

Menschenleere Hallen, reihenweise unbesetzte Check-in-Schalter, geschlossene Geschäfte und Restaurants: In einem solch verwaisten Zustand hat man den Flughafen in ­Zürich-Kloten noch nie gesehen. Das zeigt sich auch an den Flugbewegungen. In den vergangenen Tagen registrierte der Flughafen noch zwischen dreissig und vierzig Starts pro Tag, üblicherweise sind es zu dieser Zeit im Jahr zehnmal mehr.

Zürich-Kloten steht mit diesem Zahlenvergleich nicht allein da. Vielerorts sind Teile von Flughäfen geschlossen worden, der auf Geschäftsleute ausgerichtete London City Airport hat für die kommenden Wochen den Betrieb ganz eingestellt. Wegen der Coronapandemie haben inzwischen über achtzig Länder mehr oder ­weniger strenge Reiserestriktionen aus­gesprochen. Als Folge davon ist innerhalb weniger Tage das Fliegen vom Volkssport zur Hochrisikotätigkeit verkommen. Niemand weiss heute noch, ob er morgen tatsächlich noch fliegen kann.

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