Unternehmen / Rohstoffe

Ein Rohstoffhändler will ins Batteriegeschäft

Blackstone Resources handelt mit Batteriemetallen. Nun ist ein Vorstoss in ein Milliardenbusiness geplant – mit vagen Aussichten.

Blackstone Resources mit Sitz im Kanton Zug war bis zu ihrem Börsengang allenfalls in Fachkreisen als kleiner Rohstoffhändler bekannt. Im Angebot: Gold, Silber und Metalle wie Lithium, Nickel oder Kobalt, die unter anderem zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität gebraucht werden. Die Anfang Juli 2018 via Direct Listing kotierten Inhaberaktien gingen mit 13.50 Fr. in den Handel und rauschten danach in den Keller, unter 70 Rp. Bis zum 6. August 2020.

An jenem Tag hiess es in einer Medienmitteilung, Blackstone habe in die nächste Batteriegeneration investiert, unter anderem in ein 3-D-Druckverfahren und in die Forschung für die Massenproduktion von Festkörperbatterien. Das wäre ein grosser Schritt in Richtung Vorwärtsintegration, denn Blackstone könnte auf Batteriemetalle aus eigenen Quellen zurückgreifen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?