Märkte / Aktien

Ein schmerzhafter Börsenfrühling

Die Aktienkurse zeigen sich weiter volatil. Der Jahresverlust an den Börsen weitet sich aus.

Es gab zwar keinen dramatischen Einbruch wie im Pandemiejahr 2020 oder in der Finanzkrise im Jahr 2009, aber für Anleger ist das laufende Börsenjahr trotzdem ein schmerzhaftes – ohne Hoffnung, dass sich daran bald etwas ändert. Der US-Leitindex S&P 500 notiert nun 18% tiefer als noch zu Jahresanfang. Statt abzustürzen, bröckeln die Notierungen ab.

Der S&P 500 ist am Montag erstmals seit März 2021 unter die Marke von 4000 Punkten gefallen. So schlecht stand die US-Börse um diese Jahreszeit nicht einmal in den Krisenjahren da. Nach den Abstürzen in der ersten Jahreshälfte von 2001, 2009 oder 2020 hatten sich die amerikanischen Aktien nach fast neunzig Handelstagen gefangen. Nach dem Corona-Crash im Frühjahr 2020 etwa war am 10. Mai ein Verlust von nur noch 8% übrig.

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